History
Part Irt
I
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Alles
begann vor mehr als 46 Jahren mit Banjo, Waschbrett, Gitarren,
Mundharmonika und einem selbstgebauten Holzkistenbass. Skiffle,
Negro-Spirituals und erste Ansätze von Rock'n'Roll standen bei
den Schulauftritten im Hegau-Gymnasium und bei den Elternabenden
der Ministranten auf dem Programm. Es war 1962 in ihrer Heimatstadt
Singen am Hohentwiel. Spätestens nach den Auftritten im Kulturzentrum
Gems, bei einer Live-Übertragung des Seefunk-Radios, Interviews
beim Radio-Munot und beim Radio 7, beim Hohentwielfest, beim Lions-Club,
City-Fest, auf der Landesgartenschau, VIVA-Radolfzell, beim
Ehemaligen-Treffen
anläßlich |
“100 Jahre-Jubiläum” des Hegau-Gymnasium
Singen oder bei Veranstaltungen des Bertelsmann-Verlages in
München… ist es klar: Die Ghostriders sind immer noch da! Jene
Band, die schon damals, in den Jahren 1962 bis 1967, die Beat-Clubs
und die Hallen der Region zwischen Bodensee, Konstanz, Schaffhausen
und Zürich zum Sieden brachte. In teilweise neuer Besetzung und
mit grauen Haaren wecken sie Erinnerungen an die "wilden Jahre"
der damaligen revolutionären Zeit. |
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Auf
den ersten Blick musizieren da fünf Herren, alle Mitte/Ende fünfzig,
keine biederen aber doch Familienväter, die ihr Abitur und Studium
zu ganz "normalen" Karrieren benutzt haben. Michael Schwendemann
ist Dipl. Volkswirt in der Unternehmensberatung in Zürich, Karl
Blaser ist Diplomingenieur, Peter Mayer ist Psychologe und Musiklehrer,
"Pokey" Thomas Schwabe ist EDV-Spezialist und Carlos Magni Elektroniker.
Was treibt nun diese gestandenen Männer dazu, auf Bühnen zu steigen
und alte Hits ins Mikrofon zu hauchen oder zu hämmern? |
| Die
Ghostriders haben heute, wie schon vor bald 50 Jahren,
eine Botschaft für ihre Fans. Heute machen sie klar, dass
Rock oder Rock'n'Roll nicht nur etwas für junge Leute
ist, und dass man immer nur so alt und "angestaubt" ist
wie man sich fühlt. |
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