History Part II

Dass die Musikgruppe Ghostriders just in der katholischen Kirche ihren Ursprung hatte, scheint heute unglaublich, zeigt aber auch, dass die Kirchen damals (wie vermehrt auch heute wieder) für Jugendliche "up-to -date" und "cool" waren. Sie kennen sich von Kindheit an, waren teilweise zusammen im Hegau-Gymnasium Singen, waren Pfadfinder und Ministranten. Jugendlager im Schwarzwald und die "berühmte, lebensgefährliche Flossfahrt" auf der Donau gaben damals die Initialzündung. Nach und nach wurden Instrumente angeschafft. Grosse Verstärkeranlagen mit synthetischer, unnatürlicher Musik lieben die Ghostriders aber bis heute nicht. Musik pur, ohne zusätzliches Playback von Computern, ist ihre Devise geblieben: Live-Music total ! Sonntagnachmittags ging es damals zum sogenannten "Tanztee", zu Twist, Beat- und Rockmusik, zum hautengen Schwofen, zur Zigarette und zur Coca-Cola, zum Amerikaner-Ball ins Gymnasium (1964). Die Musik von Elvis Presley, Eddie Cochran, Paul Anka, Roy Orbison, Ricky Nelson, Buddy Holly, den Everly Brothers, Rolling Stones, Beatles, Kinks, Cliff Richard & The Shadows war das, was die jungen Leute magisch vom angestaubten Sonntagnachmittag-Kaffeetisch der Familien wegzog. Die Musik war Protest gegen die heile Welt, Protest gegen die Eltern, Lehrer und Politiker. Aber trotz aller Ausgeflipptheit und häufig wechselnden Freundinnen, waren die Ghostriders die "relativ" sauberen Jungs vom Gymnasium geblieben.

 

 

Um den vielen Freunden und Fans einen oft geäusserten Wunsch zu erfüllen, wurde 1997 die erste Nostalgie-CD mit dem legendären Repertoire aufgenommen: "35 Years On Tour". Diese CD setzte einen Meilenstein in ihrer Geschichte, um damit die vielen Jahre des Ghostriders-Flairs zu dokumentieren. Mehrere Auflagen sind bereits nahezu ausverkauft. Es sind nur noch wenige Exemplare erhältlich. Zu den Ghostriders CDs >>

 

 

 

 


Das erste Jubiläum -35 Years On Tour- wurde anno 1997 im "Theater Die Färbe" in Singen gefeiert www.die-faerbe.de . Das Theater war bumsvoll, die Stimmung prächtig. Es kamen über 120 geladene Gäste. Das Besondere am Ende des Konzertes war ein "Wunschkonzert". Die Freundinnen und Freunde konnten aus 200 Songs der 1950er und 1960er Jahre auswählen und zurufen.

Conférencier und Freund Clàlà

Words of Love

 

... mit Kalle

 

Memories

... mit Hans Bold

 

Be My Guest

 

Finale