History Part I

“100 Jahre-Jubiläum” des Hegau-Gymnasium Singen oder bei Veranstaltungen des Bertelsmann-Verlages in München… ist es klar: Die Ghostriders sind immer noch da! Jene Band, die schon damals, in den Jahren 1962 bis 1967, die Beat-Clubs und die Hallen der Region zwischen Bodensee, Konstanz, Schaffhausen und Zürich zum Sieden brachte. In teilweise neuer Besetzung und mit grauen Haaren wecken sie Erinnerungen an die "wilden Jahre" der damaligen revolutionären Zeit.

 

Die Ghostriders haben heute, wie vor bald 60 Jahren, eine Botschaft für ihre Fans, für die Menschen. Heute machen sie klar, dass Rock oder Rock'n'Roll nicht nur etwas für junge Leute ist, und dass man immer nur so alt und "angestaubt" ist wie man sich fühlt.

 

Alles begann vor bald 60 Jahren mit Banjo, Waschbrett, Gitarren, Mundharmonika und einem selbstgebauten Holzkistenbass. Skiffle, Negro-Spirituals und erste Ansätze von Rock'n'Roll standen bei den Schulauftritten im Hegau-Gymnasium und bei den Elternabenden der Ministranten auf dem Programm. Es war 1962 in ihrer Heimatstadt Singen am Hohentwiel. Spätestens nach den Auftritten im Kulturzentrum Gems, bei einer Live-Übertragung des Seefunk-Radios, Interviews beim Radio-Munot und beim Radio 7, beim Hohentwielfest, beim Lions-Club, City-Fest, auf der Landesgartenschau, VIVA-Radolfzell, beim Ehemaligen-Treffen anläßlich

 

Auf den ersten Blick musizieren da fünf bühnenerprobte Herren, alle gehobenen Alters, keine biederen aber doch Familienväter, die ihr Abitur und Studium zu ganz "normalen" Karrieren benutzt haben. Michael Schwendemann ist in der Unternehmensberatung tätig, "Pokey" Thomas Schwabe ist EDV-Spezialist, Anton Wolf ist Angestellter bei der Stadt, Harry Bohner ist Werbeprofi, Uwe Sczech ist IT-Manager, Lothar Binder ist Berufs- und Arbeitstherapeut und Reinhard Stehle ist Musiklehrer. Was treibt nun diese gestandenen Männer dazu, auf Bühnen zu steigen und alte Hits ins Mikrofon zu hauchen oder zu hämmern?